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Spielberichte

Eishockey: EHC Wilen-Neunforn - EC Wil 3:11

Die Ausgangslage täuschte. Zwar waren der EHC Wilen-Neunforn und der EC Wil Tabellennachbarn, doch zwischen ihnen lagen neun Punkte. Wobei die Wiler gar noch zwei Spiele weniger auf dem Konto haben.
Trotzdem startete das Spiel ausgeglichen, und es ergaben sich auf beiden Seiten Chancen. Das erste Tor konnten die Gäste nach genau fünf Minuten erzielen. Ein Neunforner Verteidiger schlug in der Rückwärtsbewegung über die Scheibe, was der Wiler Stürmer prompt zur Führung ausnutzte. Das Spiel blieb weiter ausgeglichen, und das Heimteam erkämpfte sich gute Chancen, die aber nichts brachten. Nach exakt zehn Minuten schlug es zum zweiten Mal im Neunforner Tor ein. Nach einem Getümmel vor dem Tor glitt die Scheibe irgendwie über die Torlinie. In der Folge gab es Strafen auf beiden Seiten und ein Chancenplus für die Gäste, was sich kurz vor der ersten Pause im 0:3 widerspiegelte. Diesem Tor ging allerdings eine klare Torhüterbehinderung voraus, weshalb es nicht hätte zählen dürfen.
Leistungseinbruch
Der zweite Spielabschnitt startete vor den 38 Zuschauern vielversprechend. Nach wenigen Sekunden kombinierte sich der EHC WN über das ganze Feld, scheiterte aber am Wiler Schlussmann. Dieser machte das Spiel schnell, und im direkten Gegenzug nutzten die St.?Galler die Si-tua-tion zum 0:4 aus. Die Eisherren versuchten dranzubleiben und blieben vor allem durch gute Paraden von Pascal Keller im Spiel. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus. In der 25. Minute verwertete Andreas Wälchli einen Abpraller des Torwarts zum 1:4-Anschluss. Danach übernahm mehrheitlich Wil das Zepter. Die Hausherren schwächten sich im ganzen Spiel mit unnötigen Strafen selbst. Die logische Konsequenz war nach 26 Minuten das 1:5 für Wil. Nach einem Angriff mit sechs Torabschlüssen, fand der letzte Schuss den Weg von der Bande hinter dem Tor direkt auf den Stock eines Stürmers.
Pascal Keller parierte weiterhin viele Schüsse und versuchte, sein Team im Spiel zu halten. Allerdings gelang ihm dies nur bis zur 34. Minute, da fiel das 1:6. Die Gäste wirkten nicht nur in dieser Phase spritziger und konsequenter. Noch bevor das Drittel zu Ende war, erhöhten die Wiler auf 1:8.
Nochmals aufbäumen
Das Spiel war gelaufen, und für die Eisherren konnte das Ziel nur Schadensbegrenzung heissen. Stammtorwart Keller hatte genug und überliess seinen Platz im letzten Drittel Michael Greminger. Dieser musste bereits nach 26 Sekunden hinter sich greifen. Mit einer guten Parade konnte er den ersten Schuss noch abwehren, allerdings nur nach vorne, wo ein Wiler nur dar-auf wartete und die Scheibe via Unterlatte zum 1:9 versenkte. Drei Minuten später machten die Gäste nach einem schön vorgetragenen Angriff das "Stängeli" voll. Wilen-Neunforn gab sich nicht auf und kämpfte weiter, was belohnt wurde. Philipp Zingg spielte die Scheibe von links vors Tor, wo Florian Sackmann keine Probleme hatte, sie im Tor unterzubringen.
Das Spiel wurde in dieser Phase härter und gehässiger. Es hagelte Strafen auf beiden Seiten. Fünf Minuten vor Schluss konnte der EHC WN in doppelter Überzahl agieren. Diese dauerte nur 13 Sekunden, bis Andreas Wälchli, auf Pass von Marco Bolli, das 3:10 schoss. Den Schlusspunkt setzte dann wieder der ECW. In einem Powerplay konnten sie den Spielstand auf 3:11 erhöhen, was zugleich auch das Endergebnis war.
"Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen und hatten zu viele Scheibenverluste im eigenen Drittel", sagte Trainer Jürg Wiesmann nach dem Spiel. "Hätten wir dieses Spiel früher in der Saison gehabt, hätte es anders ausgesehen", meinte er.

Analysen des Trainers
Einer der Gründe für das schwache Spiel des EHC WN sei das fehlende Selbstvertrauen, sagt Wiesmann. Zu Beginn der Saison hätten sie einige Spiele, teils auch nach eigener Führung, am Ende noch knapp verloren. "Wir haben so zu viele wichtige Spiele aus der Hand gegeben", so der Trainer. Der Wille zu gewinnen nehme mit dem schwindenden und angeschlagenen Selbstvertrauen der Spieler gegen Ende der Saison mehr und mehr ab. Ein anderer Grund, war-um die Thurgauer auf dem vorletzten Platz der Tabelle stehen, sei das dünne Kader. "Es gibt einige Spieler, auf die kann man nicht verzichten. Und wenn dann gleich mehrere fehlen, hat man es schwer", so Wiesmann.
Der dritte wichtige Punkt sei das Fehlen eines Co-Trainers. Mit zwei Personen könne man die Spiele besser analysieren und auch im Training taktisch genauer und intensiver arbeiten, so Trainer Wiesmann. Dieses Problem will der Klub auf die neue Saison lösen, damit Jürg Wiesmann nicht mehr alleine an der Bande steht.




Sils - Wilen-Neunforn 4:5


Besammlung war um 19.15 Uhr bei eisiger Kälte in Chur. Gegner war das Tabellenschlusslicht Sils, für alle war klar: Pflichtsieg! Das Einlaufen fiel kurz aus, da es schon 30 Minuten später auf das Eis ging. Das Spiel startete ausgeglichen. Da die eisige Kälte unseren Spielern anscheinend zu schaffen machte, wurden dem Gegner einige Torchancen geschenkt. Nach gut 15 Minuten entstand aus einer guten Chance unsererseits, die mit einem Pfostenschuss endete, ein Konter für die Silser und führte zum 1:0. Wilen-Neunforn konnte aber sofort reagieren und schoss schon eine Minute später ebenfalls ein Tor. Damit erzielte Torschütze Martin Hauser mit energischem Druck aufs Tor den Ausgleich. Das erste Drittel endete mit 1:1.
Das zweite Drittel war ebenfalls ziemlich ausgeglichen. Die Spannung hielt sich in Grenzen. Wilen-Neunforn konnte keine Oberhand gewinnen und das Spiel wurde zunehmend aggressiver. In der 38. Minute schoss gegen jegliches Bemühen seitens unserer Spieler Sils das 2:1. Mit diesem Überraschungstor ging es in die Pause und für die Wilen-Neunforn war klar, dass im letzten Drittel nochmals mit voller Energie gespielt werden muss.
So starteten unsere Spieler mit viel Druck ins letzte Drittel und rissen das Spiel an sich. Dies wurde belohnt: Wilen-Neunforn schoss in der dritten Minute durch Stephan Wälchl den Anschlusstreffer. Damit waren alle Chancen auf einen Sieg wieder offen. Nur drei Minuten später schoss uns Peter Hauser zum ersten Mal in Führung. Die Silser wollten dies jedoch nicht auf sich beruhen lassen und bauten ebenfalls mehr Druck auf. Ein aggressives Spiel war die Konsequenz daraus und dementsprechend viele Strafen auf beiden Seiten folgten. Unglücklicherweise war auch nur ein Schiedsrichter vertreten, was der Situation nicht gerade half. In der 49. Minute konnte erneut Stephan Welchli durch eine starke Einzelleistung gar auf 4:2 erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt sank leider das Niveau des Spiels und es wurde sich mehr auf den Gegner als aufs Spiel konzentriert. Die Wilen-Neunforner nutzten dies zu wenig zu ihrem Vorteil und ließen sich von ihren Emotionen mitreißen. So konnten zweieinhalb Minuten vor Schluss die Silser ein weiteres Tor schießen. Somit hatte die gegnerische Mannschaft nur noch ein Tor weniger und das Spiel gewann an Spannung. Die Silser konnten das Momentum aber nicht zu ihren Gunsten ausnutzen und so traf Dani Schläpfer zur erneuten zwei Tore Führung. Die Spannung steigerte sich fortlaufend. Zeitgleich mit dem Ertönen der Schlussirene erzielten die Silser mit ihren letzten Kräften noch ein Tor. Trotz den Bemühungen der Silser gewann Wilen-Neunforn verdient mit 5:4.


EHC Wilen-Neunforn - EHC Schaffhausen 1:5 (1:1,0:1,0:3)

KEB Frauenfeld
Zuschauer 46
Schiedsrichter: Dominique Boder / Patrick Zihlmann

Um 19.00 Uhr traf man sich in der Garderobe. Die Ausgangslage war für uns klar, wir wollten um jeden Preis die 3 der 9 verbleibenden Punkte holen. Das heisst nur gewinnen. Um 20:15 Uhr war Spielbeginn.
Unser Ziel, dem Gegener mit einem 2-Mann Vorchecking schon früh anzugreifen gelang uns recht gut. In der 3 Minute schoss Daniel Itten nach einer schönen Passkombination von Stephan Wälchli und Fabian Blattmann bei Ausschluss eines Schaffhausers das 1:0 verdient in Führung. Der Spielanteil war eigentlich klar auf unserer Seite, doch nicht lange. In der 7 Minute gelang dem Gegner der 1:1 Ausgleich mit einem satten Schuss von der blauen Linie ins linke obere Eck.
Erst 30 Minuten später in einem ausgeglichenen Spiel, wir hatten uns dem Gegner angepasst und es verpasst erneut in Führung zugehen und so geling dies Schaffhausen. Somit stand es 1:2 nach dem zweiten Drittel.
Im 3. Drittel war für uns klar, wir kämpfen und geben alles. Aber in der 53 und 54 Minute realisierten die Schaffhauser bei doppelter Überzahl nach einer Straffenflut gegen uns, A.W. Zwei Minuten wegen Beinstellen, P.H. Zehn Minuten wegen Unsportlichen Verhaltens und T.W. Zwei Minuten wegen Übertriebener Härte alle in der 53 Minute das 1:3 und das 1:4. Wir kämpften weiter und verstärkten unsere Offensieve. Darauf wurden wir anfällig auf Schaffhausener Konter und mussten in der 58 Minute dann noch das 1:5 hinnehmen was das Endresultat bedeutete.
Wir wissen alle dass wir durch diverse verpasste Torchancen und den diversen Straffen zu einem ungünstigen Zeitpunkt uns die Chance auf mehr genommen haben. Der EHC Wile-Neunforn wartet weiterhin auf Erfolg.


EHC Wilen Neunforn- EHC Kreuzlingen Konstanz 1:13

KEB Frauenfeld 22.01.2012
Zuschauer: 24
Schiedsrichter: Hofmann Michael, Zambonin Marco

Der Gegner war Kreuzlingen, welcher die Tabelle anführt. Kreuzlingen ist auf dem Papier klar der Favorit, dennoch rechneten wir uns Aussenseiterchancen aus. Kreuzlingen verlor das Samstagspiel gegen Wil, dies war die erste Niederlage nach 60 Min. Spielzeit für die Kreuzlinger. Die Auswärtsmannschaft hat also schon ein Match in den Beinen und das enge Resultat vom Auswärtsmatch liess auf eine Überraschung hoffen.
Der EHC Wilen Neunforn versuchte engagiert in das Spiel zu Starten. Doch der stark aufspielende Gegner übernahm das Spieldiktat von beginn weg. Das Spiel fand mehrheitlich in unserem Drittel statt und wir hatten sichtlich Mühe die Scheibe kontrolliert aus unserem Drittel zu bringen. Kreuzlingen schaffte es immer wieder, Spieler mit schnellen und präzisen Pässen vor dem Tor frei zu spielen. So schlug es in der 10. Minute zum ersten Mal ein. Kurz darauf vergab der EHC WN die Chance bei einem Foulpenalty gleich wieder auszugleichen. Dann ging's Schlag auf Schlag und Kreuzlingen konnte auf 0:3 erhöhen. Wilen Neunforn war meistens einen Schritt zu spät und/ oder zu wenig konsequent am Mann. Nun fand der EHC Wilen Neunforn wieder zurück ins Spiel und verkürzte kurz darauf. Daniel Itten konnte nach einer schönen Passkombination mit Peter Hauser und Stephan Wälchli zum 1:3 einschiessen.
Kurz vor Drittelsende bekam Kreuzlingen noch eine Strafe und so gingen wir in die Pause.
Motiviert vom letzten Tor und der Gewissheit mit einer Überzahl ins zweite Drittel zu starten traten wir aus der Garderobe. Doch auch diese Überzahl konnte nicht genutzt werden, es war sehr schwierig ein gepflegtes Powerplay aufzuziehen ohne gleich wieder einem Gegenspieler hinterher zu rennen. Nach Ablauf der Strafe gab's kein Halten mehr für Kreuzlingen und sie erhöhten innert 3 Minuten auf 1:7. WN musste noch die Reihen umstellen, da Peter Hauser mit einer Platzwunde am Kinn ausschied. Weiter dezimiert konnte der EHC WN das hohe Tempo nicht mithalten und brach komplett ein. Nach dem Treffer zum 1:9 in der 34. Minute hatte dann auch Pascal Keller genug und gab Michael Greminger die Chance sich zu bewiesen. Bis zum Drittelsende fielen nochmals 2 Tore, was auch zeigte, dass der Fehler nicht beim Torhüter zu suchen ist.
Ernüchtert ging es ins letzte Drittel. Mit der Linientaktik und der Aufforderung eine saubere defensivarbeit zu machen, versuchten wir weitere Gegentreffer zu verhindern. Doch es schlug bereits nach 56 Sekunden wieder ein. Das 1:13 fiel in der 49. Minute und war dann auch das Schlussergebnis.

Zu viele Absenzen und ein sehr stark aufspielender Gegner machte es unmöglich heute mehr zu erreichen. Lobenswert war die Leistung der Schiedsrichter, sie machten einen guten Job, Dankeschön.




EHC St.Gallen - EHC Wilen-Neunforn 3:2 (1:0,1:0,1:2)

KEB Lerchenfeld, 7.1.2012
Zuschauer: 11

Für das erste Spiel im 2012 mussten die Neunforner nach St.Gallen reisen. Die Mannschaft will die Niederlagen des vorherigen Jahres vergessen und im 2012 endlich wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Man möchte den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht verlieren. Dies bedeutet, dass man ebenbürtige Gegner wie St.Gallen schlagen muss. Das letzte Spiel gegen Grün-Weiss ging in der Verlängerung nur knapp verloren und die Wilemer waren gewillt diesmal auch mit etwas reduziertem Kader das Glück auf ihre Seite zu zwingen.

1.Drittel
Gleich nach dem Einwurf des Pucks setzte die Mannschaft das von Coach Wiesmann geforderte aggressive Forechecking konsequent um und kam gleich zu Beginn zu hochkarätigen Chancen die jedoch ungenutzt blieben. Im Verlaufe des Drittels, kam aber auch St.Gallen immer besser ins Spiel und auch zu einigen guten Chancen die aber von unserem Schlussmann Päsce zunichte gemacht wurden. In der letzten Minute des Drittels bekam der EHC Wilen-Neunforn die Gelegenheit in Überzahl zu agieren. Beim Spielaufbau passierte jedoch ein Fehlpass der dazu führte, dass ein St.Galler alleine vors Tor ziehen konnte und einen Shorthander realisierte. 1:0 zur Pause.

2.Drittel
Zu Beginn des 2.Drittels konnte man noch immer in Überzahl spielen. Diese verstrich jedoch ohne grössere Möglichkeit auszugleichen. Im Gegenzug waren es jedoch wieder die St.Galler die beim Gegenstoss kurz nach Ablauf der Strafe aufs Tor ziehen konnten. Den ersten Schuss konnte unser Torhüter noch abwehren, den Nachschuss erhöhte aber auf 2:0 für St.Gallen. Im Rest des zweiten Drittels kamen die St.Galler nun auch mit einem aggressiveren Forechecking als im ersten was den Wilemer einige Mühen bereitete. Das Drittel endete 2:0 zugunsten der St.Galler.

3.Drittel
Die letzten 20 Minuten begannen wie die vorherigen Drittel mit hohem Tempo. Auch spührte man die nun die höhere intensität. Nach einer kleinen Strafenflut konnte der EHC Wilen-Neunforn in Überzahl spielen. In nur einem Einsatz traf Daniel Schläpfer gleich zwei mal und glich auf Pass von Peter Hauser zum 2:2 aus. Nun war wieder alles offen und die Wilemer entschlossen diesmal in Führung zu gehen. Leider waren es wieder die St.Galler die nach einem Bully vor dem Neunforner Tor den Puck ins Netz ablenken konnten und auf 3:2 vorlegten. Der EHC Wilen-Neunforn versuchte in den letzten Minuten zwar noch einmal alles, kam jedoch nicht mehr zu Erfolg.

Am Ende hiess es wieder einmal knapp verloren gegen einen Gegner der im Rahmen des Möglichen gelegen wäre. Man hatte genug Chancen um das Spiel zu gewinnen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Ein Defizit das man sich im nächsten Spiel gegen die Tabellen ersten Kreuzlingen nicht erlauben kann.


EHC Wilen- Neunforn - HC Powerplayer Davos 8:10 (3:4, 3:3, 2:3)

KEB Frauenfeld, 18.12.2011
Zuschauer: 33
Schiedsrichter: Himmelberger / Manser

"Acht Tore müssen doch für einen Sieg reichen!" Eine Wortmeldung, die direkt nach dem Spiel von einem Spieler der Neunforner abgegeben wurde. Leider reichten die acht Tore diesen Sonntag nicht. Das torreiche Spiel zwischen dem EHC Wilen-Neunforn und dem HC Powerplayer Davos war ein ständiges Hin und Her, das bis kurz vor Schluss nicht entschieden schien, doch schlussendlich zu Gunsten der Bündner ausfiel.
1. Drittel:
Vor Matchbeginn gab es von Coach Wissmann ein Appell an die Mannschaft. Ein Verschlafen des Spiels, wie vor einer Woche, werde an diesem Spieltag nicht akzeptiert.Die Spieler nahmen sich diese Bitte zu Herzen und legten von Beginn weg ein hohes Tempo vor. Nach kurzem Abtasten erzielte dann auch der EHCWN das Führungstor nach nur drei Minuten, gefolgt vom 2:0 in der fünften Spielminute. Die Neunforner schienen in Topform zu sein und hatten sogleich noch den Vorteil einer doppelten Überzahl, als sich zum ersten Mal die Spielstärke einzelner Davos Spieler zeigte. Unbeeindruckt von der Unterzahlsituation kurvte der derzeitige 4. Liga Topskorer der Davoser durch die Neunforner Verteidigung und schiesst zum 2:1 Anschlusstreffer ein. Der EHCWN schien wie gelähmt. Die Davoser erhöhten auf 2:3 innerhalb von nur drei Minuten. Den Wiedereinstieg ins Spiel gelang durch den Ausgleichstreffer des EHCWN, der scheinbar aus dem nichts kam. Nach kurzer Ruhephase musste ein alleingelassener Davoser mit der Notbremse aufgehalten werden. So konnten die Powerplayer durch einen Penalty, noch vor Drittelsende, wieder in Führung gehen.
2.Drittel
Der EHCWN scheint die spielstärkere Mannschaft zu sein. So konnten sich die Wilener im gegnerischen Drittel festsetzen und Druck auf das generische Tor aufbauen, jedoch zeigten die Davoser ihre Konterstärke und erhöhten auf 3:5. Der EHCWN reagierte nach nur 30 Sekunden und erzielte damit den 4:5 Anschlusstreffer. Auch das zweite Drittel ist geprägt von einem ständigen Hin und Her. Die Wilener stehen vorne kompakt und der stetige Druck auf das Tor wird mit Toren belohnt. Die Davoser hingegen, finden immer wieder Lücken in der Abwehr und erzielen durch Einzelleistungen Tore. Das Drittel endet mit dem Spielstand 6:7.
3. Drittel
Der EHCWN blieb weiter im Spiel und auch der frühe Treffer der Davoser zum 6:8 mochte den Willen zum Sieg nicht brechen. Der Druck aufs Davoser Tor wurde erhöht, doch wollte der Puck nicht hinein. Erst nach einem erneuten Treffer der Davoser gelang den Wilener das Tor zum 7:9 Zwischenstand. Der EHCWN suchte nochmals den Anschluss wurde aber zu offensiv, was ein erneutes Tor der Davoser zur Folge hatte. In der heissen Schlussphase versuchte der EHCWN nochmals Alles. Der Torhüter wurde bereits Früh durch einen sechsten Feldspieler ersetzt, was mit dem 8:10 belohnt wurde. Jedoch konnte das Spiel in der kurzen verbleibenden Zeit nicht mehr gedreht werden. Das Spiel endet mit dem Spielstand 8:10.



Pikes EHC Oberthurgau - EHC Wilen-Neunforn 10:3 (4:2,3:0,3:1)

EZO Romanshorn
Zuschauer: 73
Schiedsrichter: Spring/Burkhart

Für das erste Spiel der Rückrunde reiste der EHC Wilen-Neunforn nach Romanshorn. Das erste Treffen am 23.10.11 endete zwar mit 5:8 zugunsten der Pikes relativ klar, jedoch stand damals das Spiel lange auf Messers Schneide, ehe der EHC im letzten Drittel einbrach.
Die Mannen aus Neunforn hatten sich viel vorgenommen für dieses Spiel, man wollte, nach zuletzt guten Leistungen jedoch ohne Punktgewinn, wieder einmal als Sieger vom Eis.
1. Drittel
Das Spiel startete, jedoch schien es so, als wäre der EHC noch in der Garderobe. Das Stellungsspiel und auch der Einsatz beim Forchecking liess massiv zu wünschen übrig.Es war deshalb auch kein Wunder, dass die Pikes in der 6. Minute in Führung gingen.Ohne irgendeine Reaktion auf der Seite der Wilemer erhöhten die Pikes bis zur 12. Minute gar auf 4:0.Wie aus heiterem Himmel konnte Thomas Büchi in der 13. Minute das erste Tor des EHC erzielen und wenig später schoss Martin Hauser im Powerplay den Anschlusstreffer zum 4:2.Der EHC hoffte nun auf einen Aufwärtstrend in dieser Partie. Das 1. Drittel endete jedoch ohne weitere nennenswerte Szene.
2. Drittel
Nach einer Standpauke vom Coach kehrte der EHC motiviert aus der Pause zurück. Die klaren Worte von Jürg Wiesmann verfehlten jedoch ihr Ziel. Scheinbar müde und unfähig irgendwelche Akzente zu setzen, liefen die Wilemer geradewegs in den Hammer und man verlor den zweiten Abschnitt klar mit 3:0.
3. Drittel
Die 7:2 Hypothek lastete schwer auf den Schultern des EHC, so kam es, dass die Pikes bereits nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt ihr Konto um weitere zwei Tore ausbauten. In der 48. Minute schloss Yves Blattmann noch zum 9:3 ab, das Spiel war jedoch bereits gelaufen. Gut eine Minute vor Spielende machten die Pikes auch noch das "Stängeli" voll.
Schlusswort:
Der schlechteste Auftritt des EHC Wilen-Neunforn in dieser Saison, man konnte zu keiner Zeit den Pikes Paroli bieten. Nicht weil diese so stark aufspielten, nein, der Grund war einfach, weil der EHC sich massiv unter Wert verkaufte und nie nur annähernd sein eigentliches Potential abrufen konnte.
Jetzt heisst es abhaken und nach vorne schauen. Nächsten Sonntag kommt für das letzte Spiel im 2011 der HC Powerplay Davos zu Besuch.



EC WIL - EHC WILEN-NEUNFORN 4:2 (0:1,1:1,3:0)

Zuschauer: 27
Schiedsrichter: Arnet Yves, Meyer Andy


Nach der knappen Niederlage gegen den Leader EHC Kreuzlingen-Konstanz waren alle heiss, die drei Punkte des Punktgleichen EC Will nach Hause zunehmen.
Der EHC Wilen-Neunforn startete mit einem aggressiven Vorchecking in den Match. Dadurch konnte man den Gegner EC Will früh unter Druck setzen und kam zu einigen guten Chancen. Knapp vor drittels Hälfte konnte Philipp Zingg einen Abpraller von Fabian Höhner einschieben zum 0:1. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.
Gestärkt durch den Pausentee ging es dann ins zweite Drittel. Der grössere Spielanteil lag auch im zweiten Drittel beim EHC Wilen-Neunforn. Man liess einige gute Torchancen ungenutzt, bis dann in der 36 Minute Peter Hauser zum 0:2 erhöhte. Leider konnte der Zwei-Torevorsprung nicht bis ans Ende des Drittels gehalten werden. 10 Sekunden vor Schluss konnte der Gegner nach einem Bully-Goal in unserem Drittel den Anschlusstreffer erzielen.
Etwas geknickt ging man dann auch in die letzte Drittelspause. Im Schlussdrittel wurde das Spiel intensiver und es wurde mit mehr Körpereinsatz gespielt. Der EC Wil kam nun zu mehr Spielanteil und konnte in der 43 Minute bereits den Ausgleich erzielen. Der EHC Wilen Neunforn versuchte dem Druck standzuhalten und kreierte seinerseits gefährliche Torchancen, welche aber ungenutzt blieben. In der 52 Minute konnte der EC Will zum ersten Mal in Führung gehen. Man versuchte dann noch einmal alles um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Jedoch blieb eine doppelte Überzahl ungenutzt und das Rausnehmen des Torhüters in der Schlussminute brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. 10 Sekunden vor Schluss gelang dem EC Will der Schlusstreffer ins leere Tor zum Endresultat von 4:2.
Fazit:
Einmal mehr konnte eine frühe Führung trotz grösserem Spielanteil nicht nach Hause gebracht werden. Die Hälfte der Saison ist nun vorüber. Das Ziel für die zweite Hälfte sollte klar sein. Punkte dürfen nicht mehr verschenkt, sondern müssen ins Trockene gebracht werden.




EHC Kreuzlingen-Konstanz - EHC Wilen-Neunforn 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)

KEB Bodensee-Arena, 26.11.2011
Zuschauer: 21
Schiedsrichter: Himmelberger / Mazzotta


Der EHC Wilen-Neunforn musst beim unangetasteten Leader antreten. Der EHC Kreuzlingen-Konstanz hat bis anhin ihre fünf Spiele allesamt gewonnen. Das Vorbereitungsspiel gegen denselben Gegner wurde hoch verloren. Sind dies die richtigen Voraussetzungen um als klarer Underdog sich in Szene zu setzen und dem Leader ein Bein zu stellen?
Der EHC Wilen-Neunforn trat entschlossen an, um dem läuferisch und spielerisch starken Kreuzlinger entgegen zu treten. Dies gelang im ersten Drittel leider nur teilweise. Der Gegner bewegte sich schnell und war schwierig unter Druck zu setzten mit unserem Vorchecking. In der 4. Minute traf dann Michael Hasler zum 1:0 für das Heimteam. Ärgerlich! Spielte Hasler in der letzten Saison noch für Wilen-Neunforn. In dieser Situation schien die Verteidigung wie hypnotisiert. Die Zuteilung und die Distanzen zu den Angreifern passten nicht.
In 14. Minuten konnte der EHC Wilen-Neunforn in Überzahl antreten. In einer einstudierten Variante, lief Daniel Schläpfer aus der Ecke um den nach vorne laufenden Verteidiger. Schuss!!
Die Scheibe zappelte im Netz! 1:1. Die Antwort der Kreuzlinger kam postwendend, nach einer schönen Kombination schlossen die Kreuzlinger zum 2:1 Pausenresultat ab.
Im 2. Drittel plätscherte die Partie vor sich her. Beide Seiten konnten keine zwingenden Aktionen erarbeiten, bis in der 27. Minute die Kreuzlinger auf 3:1 erhöhten. Nach einer sehenswerten Kombination Pass von Thomas Büchi auf Stephan Wälchli, schob dieser den Puck zum 3:2 über die gegnerische Torlinie.
Nach konnte die Intensität durch das Auswärtsteams gesteigert werden. Öfters grub die Mannschaft aus Neunforn die Scheibe bereits im generischen Drittel aus. Dies erzeugt einige Torchancen. Das Heimteam konzentrierte sich vermehrt auf brandgefährlich Konter mit ihren läuferisch starken Flüglen. Auch als zum Schluss der Torhüter des Teams aus Neunforn mit einem sechsten Feldspieler ersetzt wurde fielen keine Tore mehr. Somit endete die Partie mit 3:2 für das Heimteam.
Fazit:
Trotz hervorragender Leistung unseres Schlussmanns Pascal Keller, zwei Lattenschüssen und weiteren hochkarätigen Chancen reichten nicht aus um dem Leader ein Bein zu stellen. Insgesamt geht das Resultat in Ordnung. Um einen Leader zu schlagen braucht es mehr Intensität und Abschlussqualitäten über die ganze Spieldauer.



EHC Wilen-Neunforn - EHC St. Gallen 5:6 N.V. (2:0, 1:2, 2:3, 0:1)

Kunsteisbahn Frauenfeld, 20.11.2011
Zuschauer: 21
Schiedsrichter: Hofmann / Manser

Wieder zurück im normalen Sonntagabend-Rhythmus fand sich der EHC Wilen-Neunforn kurz nach sieben Uhr auf der Kunsteisbahn Frauenfeld ein. Nach einer noch nicht ganz verdauten Niederlage vom letzten Samstag, waren wir heiss auf das nächste Spiel. St. Gallen lag rein Resultatemässig in unserer Reichweite, hatten sie doch zuvor gegen die gleichen Gegner wie wir jeweils knapp gewonnen oder verloren.

1. Drittel - Kaltstart
Wir starteten mit einem Feuerwerk ins erste Drittel und erzielten bereits in der 3. Minute den Führungstreffer. Wir waren klar die spielbestimmende Mannschaft und konnten in der 8. Minute verdient unsere Führung auf 2:0 ausbauen. Auch danach waren wir deutlich stärker und kontrollierten das Spiel. Die restlichen Chancen bis zur ersten Drittelspause blieben leider ungenutzt und wir verpassten die erste Möglichkeit, uns ein Sicherheitspolster anzulegen.

2. Drittel - Zu früh gefreut
Erst gerade ins zweite Drittel gestartet verknurrte uns der Unparteiische innert kürze zu zwei Strafen. Wir hielten uns gut bei doppelter Unterzahl und die erste Strafe war erst gerade seit 3 Sekunden abgelaufen, da hing der Puck schon im Netz. Dieses mal jedoch hinter unserem Torhüter. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt gerade mal drei Minuten. Vielleicht fühlten wir uns zu sicher oder dachten der Sack sei bereits zu. Das Spiel im zweiten Drittel liess erkennen, dass der letzte Wille fehlte - "Einer für alle" war nicht mehr Trumpf. Die Stürmer liefen davon, die Verteidiger suchten die weiten Pässe und die Scheibe fand kaum noch den Weg auf den Stock. Mit dem fehlenden Kampf, machten wir uns selbst das Leben schwer. Mit noch je einem weiteren Tor für Wilen-Neunforn und St. Gallen in der 32. und 34. Minute schmolz unser Vorsprung auf noch ein Tor dahin. Zur zweiten Pause hiess es 3:2.

3. Drittel - Zu spät zurück
Motiviert von der Pause konnte Marco Guarisco nach nur 26 Sekunden auf 4:2 erhöhen. Der Sieg war so gut wie sicher - dachten wir. Dann ging alles Blitzschnell und innert knapp mehr als 120 Sekunden glich St. Gallen aus. Vorausgegangen war ein zu wenig aggressives 4:4 (wegen je zwei Strafminuten) sowie eine Unkonzentriertheit in der Verteidigung. Der Frust war gross! Die Freude umso grösser, als wir 1.5 Minuten vor Schluss den erneuten Führungstreffer erzielten (Hauser Peter). Jetzt war uns der Sieg so gut wie sicher, waren doch noch weniger als 90 Sekunden zu spielen.

Zu guter letzt...
...erhielten wir 15 Sekunden vor Ende des Spiels den Ausgleichstreffer zum 5:5. Die Köpfe hingen anschliessend so tief, dass die Zunge fast am Eis kleben blieb. Lieber trauerten wir dem verlorenen Punkt hinterher, anstatt um den noch verbleibenden zu kämpfen. Und so kam es wie es kommen musste. Nach gerade 30 Sekunden in der Nachspielzeit erzielte St. Gallen den Siegestreffer zum 6:5.

Fazit
Wie nicht zum ersten Mal, verloren wir wieder einmal unglücklich knapp. Wir hätten die Kraft für 60 Minuten hochstehendes Eishockey und auch technisch können wir durchwegs mithalten. Mit den Eigenfehlern und der nicht während 60 Minuten vorhandenen Konzentration stehen wir uns jedoch noch selber im Weg und schenken unserem Gegner mit zu vielen Eigenfehlern zu einfach den Sieg. Es ist jedoch eine stetige Verbesserung zu erkennen und ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen diese Lücke noch schliessen können.

Es ist noch nichts verloren!







EHC Schaffhausen-EHC Wilen-Neunforn 5:3 (2:1,2:1,1:1 )

KSB Schaffhausen
Zuschauer 55
Schiedsrichter: Bron Gilbert/Arnet Yves

Um 16.45 Uhr traf man sich in der Garderobe.Die Ausgangslage war für uns klar, wir wollten um jeden Preis die 3 Punkte holen.Das heisst nur gewinnen.Um 17:45 Uhr war Spielbeginn.Unser Ziel, dem Gegener mit einem 2-Mann Vorchecking schon früh anzugreifen gelang uns recht gut.In der 4 Minute schoss Fabian Höhener nach einem schönen Solo von Franco Bolli das 0:1.Verdient in Führung.Der Spielanteil war eigentlich klar auf unserer Seite, doch nicht lange.In der 6 Minute gelang dem Gegner das 1:1 nach einem Fehlpass in unseren Reihen. 53 Sekunden später, doppeltn die Schaffhauser nach einer schönen Einzelleistung nach.Somit stand es 2:1 nach dem ersten Drittel.
Im 2. Drittel waren wieder wir die Mannschaft mit eindeutig mehr Spielanteil.Doch leider reichte das nicht.In der 27 Minute und in der 36 Minute schoss unser Gegner 2 weiter Tore.Neuer Spielstand: 4:1.Unsere Reaktion kam aber sofort, 75 Sekunden später nach einer Passkompination schoss Marco Guarisco das 4:2.Wir hatten wieder neuen Mut weiter zu kämpfen.
im 3. Drittel war für uns klar, wir kämpfen und geben alles.Das bewiesen wir auch gleich.In der 51 Minute schafften wir den Anschlusstreffer,Stefan Wälchli nahm einen langen Pass auf und fuhr alleine aufs Tor zu und liess dem Torhüter keine Chance.Das 4:3 war da!Wir Wilemer kämpften weiter, wir wollten gewinnen doch die Scheibe fand den Weg nicht ins Tor.Dem Gegner gelang sogar noch das 5:3 in der letzten Spielminute.Es ist so wie es ist, trotz viel Spielanteil verloren wir.Wir wissen aber alle, dass wir gut gespiel haben und wenn wir so weiter spielen kommt auch für Wile-Neunforn der Erfolg.




EHC Wilen-Neunforn - EHC Sils 6 : 2


Eine Woche nach der unglücklichen Niederlage in Davos, fand der EHC Wilen-Neunforn endlich auf die Siegerstrasse zurück. Die Neunforner erkämpften sich einen 6:2 Heimsieg. Dies war der erste Vollerfolg in einem Meisterschaftsspiel nach über einem Jahr.

Trotz Schwächung durch einige Absenzen von verletzten Spielern, wollten die Hausherren dem Spiel schon früh ihren Stempel aufdrücken. Die noch nicht ganz angekommen Gäste aus dem Bündnerland wurden bereits nach wenigen Sekunden mit dem ersten Gegentreffer geschockt. Nach intensivem Forechecking von Daniel Schläpfer, übernahm Peter Hauser die Scheibe hinter dem Tor und konnte die Scheibe zum 1:0 einschiessen.
Dieselbe Formation konnte nur wenige Minuten später den 2. Treffer bejubeln. In Überzahl wurde die Hintermannschaft von Sils ausgespielt und wiederum schloss Peter Hauser ab.
Die beiden schnellen Treffer schienen die Neunforner eher zu lähmen, es ging wohl etwas gar einfach. Der Schlendrian kehrte ein und das Tempo wurde nicht mehr diktiert, sondern dem Gegner angepasst. Dass dies gegen Sils gefährlich werden kann, sollte spätestens seit letzter Saison bekannt sein als beide Spiele auf diese Weise verloren gingen. Auch dieses Mal schlossen die Bündner einen Angriff in der 11. Minuten zum Anschlusstreffer ab.
Die mahnenden Worte von Coach Jürg Wiesmann fanden jedoch Gehör und kurz vor der Drittelspause konnte Stefan Wälchli einen Angriff über Patrick Guarisco gekonnt abschliessen.

Das Mitteldrittel war geprägt von vielen Unterbrüchen und Strafen, was den Spielfluss ins Stocken brachte. Während einer Unterzahl profitierte der EHC Wilen-Neunforn von einer Unaufmerksamkeit der Bündner. Daniel Itten konnte einen Befreiungsschlag selenruhig übernehmen und bezwang den gegnerischen Torwart zum viel umjubelten 4. Treffer.

Gebrannt von der letzten Saison wollte man die Silser nicht mehr ins Spiel zurück kommen lassen. Es wurde um jeden Meter gekämpft und dem Gegner möglichst wenig Platz gelassen um Konter zu fahren. Als Franco Bolli gut 10 Minuten vor Schluss mit einem satten Schuss von der blauen Linien in die Maschen traf, war die Partie gelaufen. Kurze Zeit später konnte Martin Hauser einen Abpraller nach einem Schuss von Daniel Schläpfer gar zum 6:1 einnetzen.
Der 2. Treffer von Sils in der 57. Minute war nur noch Resultatkosmetik.

Der Aufwärtstrend wollen die Neunforner mitnehmen und am nächsten Samstag in Schaffhausen den nächsten Erfolg feiern. Die gezeigte Leistung lässt auf alle Fälle hoffen.





HC Powerplayer Davos - EHC Wilen-Neunforn 5:4 n.P. (2:1 ; 1:1 ; 1:2)

Vaillant Arena Davos 30. Oktober 2011 / 18:45
Schiedsrichter: Zimmermann Mike / Ambühl Urs
Aufstellung EHCWN: Keller Pascal 1, Huber Thomas 23,
Wälchli Thomas 2, Blatter Heiri 3, Schläpfer Daniel 10, Sackmann Florian 11, Bliggenstorfer Marco 12,
Hauser Peter 13, Zingg Philipp 15, Guarisco Marco 18,
Itten Daniel 21, Bolli Franco 22, Blattmann Yves 26,
Höhener Fabian 27, Huber Remo 29, Hauser Martin 30, Blattmann Fabian 31

Nachdem man letzten Sonntag zu hause gegen die Pikes ein hart umkämpftes Spiel innerhalb weniger Minuten aus den Händen gab, war die Devise für das heutige Spiel gegen Powerplay Davos klar. Es müssen Punkte her und der Grundstein für dieses Vorhaben soll durch eine solide Defensivarbeit ohne Eigenfehler gelegt werden.

1. Drittel
Die ersten Spielminuten waren dann aber von grosser Hektik beiderseits geprägt. Dann war es aber der EHCWN der als erster aus dieser Unruhe profitieren konnte. In der dritten Minute konnte Martin Hauser einen Abpraller zum 1:0 verwerten.
In der Folge beruhigte sich zwar das Geschehen auf dem Eis, doch der Gegner vermochte sich eher leichte Vorteile zu erkämpfen. Der EHCWN konnte den knappen Vorsprung bis in die Schlussphase des ersten Drittels verwalten. In der 16. und der 19. Minute wurden dann die offensiven Bemühungen des Gegners doch noch belohnt und man geriet nach einem Doppelschlag wieder in Rückstand. Besonders ärgerlich war die Tatsache dass der zweite Treffer mal wieder bei numerischer Überzahl fiel.

2. Drittel
Zu Beginn des zweiten Drittels herrschte dann ziemliches Chaos in der eigenen Zone und man kam dort jeweils nur schwer wieder hinaus. So war es nach einer längeren Druckphase der Davoser nur noch eine Frage der Zeit bis es zum dritten Mal einschlug. So konnte der Gegner den Vorsprung in der 23. Minute zum 3:1 ausbauen. In den folgenden Minuten kam dann aber auch der EHCWN offensiv immer besser in Fahrt. Man kreierte immer wieder gute Torchancen und nahm dem Gegner mit einer starken Abwehrleistung den Wind aus den Segeln. Zur Spielhälfte gelang es dem EHCWN diesen Aufwind in ein Tor umzumünzen, als Fabian Höhener das ersehnte Anschlusstor zum 2:3 erzielen konnte. In der Folge gab es Torchancen auf beiden Seiten aber es schaute nichts Zählbares mehr heraus und so ging es mit diesem Spielstand in die zweite Pause.

3. Drittel
Im letzten Drittel lag die Partie sprichwörtlich auf Messers schneide. Umso mehr als dem EHCWN in der 46. Minute der Ausgleich gelang und das Spiel nun wieder von vorne beginnen konnte. Knapp zehn Minuten voller Spannung später, kam es für die Unterländer gar noch besser und man konnte nach einem herrlichen Schuss von Martin Hauser mit 4:3 in Führung gehen. Der Sieg war nun greifbar nahe aber es blieben immer noch knapp vier Minuten bis zum Spielende. Nun drückte der Gegner vehement auf den erneuten Ausgleich und musste auf diesen nicht lange warten. Nur gerade 30 Sekunden nach dem Führungs-treffer musste man das 4:4 hinnehmen weil man sich vermehrt nicht aus der Umklammerung des Gegners lösen konnte. Nun musste man sich aber sofort wieder auf die restlichen Minuten konzentrieren wenn man nicht ohne Punkte im Sack aus Davos abreisen wollte. Durch eine geschlossene Teamleistung und mit letztem Einsatz konnte dieses Ziel dann auch tatsächlich erreicht werden.

Overtime / Penalty
In der Verlängerung wollte natürlich keines der beiden Teams zuviel riskieren und so neutralisierte man sich in dieser Phase weitgehend. Somit kam es anschliessend zum ersten Penaltyschiessen dieser Saison.
Dort konnten sich die Davoser den zweiten Punkt sichern nachdem sie zwei Penaltys ver-wandelten während für den EHCWN nur ein Schütze erfolgreich war.

Fazit:
Das umkämpfte Spiel ging zwar am Ende trotz Siegeschancen verloren, aber anderseits hat man wenigstens einen Punkt auf sicher. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft war dieser Punkt meiner Meinung nach sehr wichtig.
Am nächsten Sonntag wartet mit Sils bereits der nächste Gegner aus dem Bündnerland, dann jedoch wieder auf heimischem Eis in Frauenfeld.


Geschrieben von Pascal Keller




EHC Wilen-Neunforn - Pikes Oberthurgau 5 : 8
KEB Frauenfeld
38 Zuschauer
Schiedsrichter: Frautschi / Spring

Endlich gehts wieder los!
Nach einem langen Sommer, mehreren Testpielen und dem Trainingslager in Arosa startete am Sonntag die Saison 2011 / 2012 mit dem Heimspiel gegen die Pikes.Da mit S. Polla ein ehemaliger Spieler von uns nun mit dem Hecht auf der Brust spielt sollte eine Randnotiv bleiben da er nur wenig Eiszeit hatte.
Noch hatten nicht alle Zuschauer sich hingesetzt jubelten die Neunforner bereits, nach 10s traf mit dem ersten Schuss Schläpfer ins gegnerische Tor!
Das Spiel war lanciert und Chancen ergaben sich auf beiden Seiten.Trotz Chancenplus für das Heimteam führten sie zur ersten Pause nur 3 zu 2 weil zwei Blackouts in der Hintermannschaft zu den ärgerlichen Gegentoren geführt hatten.
Nach dem 4. Tor der Neunforner sollte etwas Ruhe einkehren......aber das Gegenteil war der Fall.Kurz nach Spielhälfte erzielten die Oberthurgauer 3 schnelle Tore und führten plötzlich miz 5 zu 4 Toren.
Ein herrliches Zusammenspiel zwischen Hauser und Schläpfer führte zum erneunten Ausgleich noch vor der 2. Pause.
Im letzten Drittel wurde die Partie mit mehr Emotionen und auch härter geführt.Das Spiel wog hin und her, keine Mannschaft gab nicht nur 1 mm her.
Im Powerplay sollte die Führung für das Heimteam erzwungen werden.Leider war das Gegenteil der Fall, man kassierte einen ärgerlichen Shorthander!
Für den angestrebten Ausgleich musste ein wenig offensiver agiert werden.Mitten in die Drangperiode der Neunforner kam ein Konter der eiskalt ausgenutzt wurde.Es kam noch schlimmer, 2 Minuten vor Schluss erzielten die Pikes mit einem Penalty ein weiteres Tor zum 5 zu 8 Endstand.

Fazit: Die Pikes wären heute zu schlagen gewesen!Leider führten Unkonzentrietheiten in den entscheidenden Situationen zu einer unnötigen Heimniederlage.




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